Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Belegabteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

KKH Kitzingen 20

In der Belegabteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde an der Klinik Kitzinger Land wird nahezu das gesamte Spektrum der operativen Möglichkeiten unseres Fachgebietes abgedeckt. Möglich ist dies jeweils aufgrund der Erfahrung des operierenden Arztes unter der modernen Ausstattung der Operationsabteilung.

Ohr-Operationen: Es werden Tympanoplastiken (bei Löchern im Trommelfell, bei chronischer Mittelohrentzündung sowie Operationen zur Hörverbesserung) und Schnitte im Trommelfell bei chronischem Mittelohrerguss, bei Bedarf mit Einlage von Paukenröhrchen  - vor allem bei Kindern – angeboten. Diese Operationen werden  ausschließlich unter dem Operationsmikroskop durchgeführt. An den Ohrmuscheln werden Veränderungen der Form und der Stellung („abstehende Ohren“) sowie Tumore operativ behandelt.

Nase-Operationen: Diese umfassen die Korrektur der schiefen Nasenscheidewand, die Verkleinerung der Nasenmuscheln (auch mit Laser möglich), endoskopische Eingriffe an den Nasennebenhöhlen bei chronischer Entzündung und bei Nasenpolypen, sowie die Korrektur von Formveränderungen der äußeren Nase wie Höckernase und Schiefnase im Rahmen einer Septorhinoplastik, sog. „Schönheitsoperation“ an der Nase.

Rachen: Hier werden vor allem Operationen der (Gaumen-)Mandeln und der Rachenmandeln („Polypen“) meist bei Kindern durchgeführt. Die Mandeloperation kann mit dem Laser oder konventionell erfolgen. Auch die Verkleinerung der Mandeln mit dem Laser ist bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr möglich. Die sogenannte „Schnarch-Operation“ (Uvulo-Velo-Pharyngoplastik) mit Straffung des weichen Gaumens und Entfernung der Mandeln (Tonsillen) führen wir durch.
Kehlkopf-Operationen Die Operationen am Kehlkopf und im Schlund sind in der Regel bei gut- oder bösartigen Tumoren erforderlich und werden meist mit dem Operationsmikroskop, teilweise auch mit Laser durchgeführt.

Hals-Operationen: Eingriffe am Hals umfassen die Entfernung sowohl oberflächlicher (Hautveränderungen, Talgdrüsen) als auch tiefliegender Veränderungen. Die  Entfernung der Ohr- und Unterkieferspeicheldrüsen erfolgt meist unter dem Operationsmikroskop und Nerv-Monitoring zum weitgehend sicheren Erhalt des Gesichtsnerven. Im Rahmen der Entfernung bösartiger Tumoren im Kopf-Hals-Bereich wird auch die Halsausweidung zur Entfernung von Lymphknoten durchgeführt.

Bösartige Tumoren im Kopf-Hals-Bereich: Auch diese Tumoren werden in der Regel laserchirurgisch entfernt. Zuvor erfolgt eine ausgiebige Diagnostik mit Bildgebung zur Ausdehnungsbestimmung der Tumore und zum Ausschluss von Tochtergeschwülsten (Metastasen) sowie eine Untersuchung des HNO-Gebietes in Narkose zur Probenentnahme und ebenfalls Ausdehnungsbestimmung. Eine erforderliche Nachbehandlung nach der Operation wie Bestrahlung und/oder Chemotherapie findet dann in der Universitätsstrahlenklinik in Würzburg statt, mit der, ebenso wie mit der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik, eine sehr gute Kooperation besteht. Die weiteren Kontroll-Untersuchungen werden dann in unserer Praxis durchgeführt.

Unabhängig vom operativen Spektrum bieten wir in unserer Praxis eine breite Palette von diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten an; besondere Schwerpunkte bilden dabei die Erkennung und Behandlung von allergischen Erkrankungen, chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen sowie die Diagnostik bei Hörminderungen und Ohrgeräuschen.